Sven Günther

Säulenbeauftragter "Freiheit"

 

Jahrgang 1964, Vater von 5 erwachsenen Kindern, Dipl.-Ing. für Maschinenbau und Energietechnik

 

 

Meine politische Motivation:

"Aufgewachsen bin ich in Ost-Berlin, habe in Freiberg/Sa. an der TU Bergakademie studiert und dort auch schon meine Familie gegründet. 1989 waren wir bei der "Wende" dabei. Wir gingen auch damals friedlich auf die Straße und wussten nicht, was auf uns zukommt und wie der nächste Tag aussehen wird. Und plötzlich war über Nacht alles anders und hoffnungsvoll. Wir konnten an den ersten "freien" Wahlen teilnehmen und haben das "Bündnis '90" tatkräftig unterstützt. Wir hatten damals auch schon die Chance für einen "dritten Weg". Doch dann kam der 1. Aufsetzer!

Dann kam der "Dicke", Saumagenliebhaber aus der Pfalz mit "Taschen voller Geld". So wurde der Osten "verkohlt" und damit war die Wahl entschieden. Die "Blockflöte" mit dem mißbrauchten "C" vorne dran gewannen die Wahl.

Die D-Mark hat viele verblendet, die Chancen auf eigene, neue Wege waren verbaut. Die "UNTreuhand" veräußerte hochmoderne Betriebe samt Einrichtung zum Spottpreis an "Investoren" aus dem "Westen" (es war nicht alles marode). Unsere Arbeitsplätze wurden vernichtet. Nach Abschluss meines Studiums 1991 fand ich in Essen einen Arbeitsplatz, mit dem ich meine Familie ernähren konnte. Wir suchten immer wieder nach alternativen Wegen, so schickten wir unsere Kinder in Gladbeck auf die Waldorfschule und ich beschäftigte mich u.a. mit Anthroposophie und "Sozialer Dreigliederung" (Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit (oder Neudeutsch Geschwisterlichkeit) im Wirtschaftsleben.)

Leider blieb das nur in der Theorie stecken und fand keine Anwendung und Verbreitung im Außen. Das bürgerliche Leben holte mich ein - Arbeit, Familie, Hausbau - es blieb nicht viel Zeit für anderes, aber die Unzufriedenheit schlummerte in mir.

Mit der aktuellen Krise und der entstehenden Widerstandsbewegung wurde die Erinnerung wieder wach. Vieles erinnerte mich an die Wendezeit und der Wunsch dabei zu sein und wieder mitzumachen erwachte erneut. Deshalb bin ich jetzt dabei und möchte mich einbringen."

 

Mein Lebensmotto:

Es gibt nur einen richtigen Weg: Deinen Eigenen.